Was du tun kannst, wenn du zu viel nachdenkst

Was du tun kannst, wenn du zu viel nachdenkst

Jeder Gedanke ist eine Manifestation. Ein Stein, der die Basis eines Gebäudes bilden kann. Wie viele Gedankenhäuser bauen wir am Tag, ohne uns dessen bewusst zu sein? Sie pflastern unseren Geist und versperren uns den Weg.

Worüber denkst du nach?
Hast du dir schon einmal Gedanken über deine Gedanken gemacht oder lässt du den Wasserfall durch deinen Kopf rauschen ohne ihm zuzuhören?

Jeder Gedanke ist Energie. Er trägt einen Impuls in sich, der sich auf unser Leben auswirkt. Was du denkst, wirst du.

Was du tun kannst, wenn du zu viel nachdenkst

Es ist wichtig Gedankenhygiene zu betreiben. Nicht nur unser Körper sollte sauber sein, sondern auch unser Geist. Entferne alle Gedanken, die dir nicht dienen.

Sie sind belastender Müll. Selbst wenn du sie nicht auf den ersten Blick erkennst, beeinflussen sie dich.

Beobachte deine Gedanken

Woran denkst du als erstes, nachdem du aufwachst? Höre genau hin, welche Worte fallen. Ignoriere sie nicht und flüchte nicht in die Unbewusstheit.

Das wird dich stoppen, statt dich weiter zu bringen. Das Ego findet tausend Wege, dich davon abzuhalten dich selbst zu beobachten. Die Flucht kann auf den ersten Augenblick verlockend sein.

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Doch lass dich nicht von falschen Versprechen vom Weg abbringen. Wahren Frieden findest du erst, wenn du dich mit dir selbst beschäftigst und in die Tiefe tauchst, statt an der Oberfläche zu paddeln.

Finde alle Blockaden, über die du stolperst ohne dir dessen bewusst zu sein. Dies kannst du nur, wenn du deinen Gedanken lauscht.

Höre hin

Dann wirst du schnell feststellen, wie oft sich deine Gedanken im Kreis drehen. Du wirst entdecken, dass sie immer wieder über die gleichen Straßen fahren. An Orte, die du schon lange verlassen willst.

Die verborgenen Mechanismen erkennen wir meist erst, wenn wir tiefer schürfen. Was nützen uns 100000 Gedanken von denen sich die meisten wiederholen und uns in einem Gefängnis halten?

Gedanken sind wie Wolken

Wenn du die Rolle eines Beobachters einnimmst, wird es dir leichter fallen, die Gedanken loszulassen. Sie gehören nicht dir. Lass sie vorbeiziehen, wie Wolken.

Entziehe ihnen die Macht und besinne dich auf das Wesentliche. Deine Intuition kann dich viel besser leiten, als dein Verstand.

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Bilder: Unsplash

Was Schubladendenken mit dir macht

Was Schubladendenken mit dir macht

Niemand will kategorisierbar oder leicht zu durchschauen sein.
Doch trotzdem wird er in eine Schublade gesteckt, sobald er den Raum betritt.

Aufrechter Gang und erhobenes Haupt? Er ist bestimmt arrogant und eingebildet. Total Ego-fixiert und kühl.
Hängende Schultern und schlurfende Schritte? Ein Zeichen für Unsicherheit und ein mangelndes Selbstbewusstsein.
Laute Stimme, große Sprüche? Bestimmt ein Angeber, ein hohler Klassenclown ohne Tiefgang.
Leise Stimme, kaum ein Wort? Ein grauer Mäuschen, das bestimmt etwas zu verbergen hat.

Menschen ordnen ein. Sie öffnen die Schubladen schneller, als du ‚Hallo‘ sagen kannst.
Kaum bist du in den Tiefen des Holzregals verschwunden, vernageln sie es. Denn jedes Vorurteil muss dort bleiben, wo es platziert wurde.

Die Macht des Schubladendenkens

Erkennst du dich vielleicht wieder?
Kategorisierst du Menschen, weil du glaubst, dass sie genauso sind? Klebst du ihnen ohne einen zweiten Blick darauf zu werfen Etiketten auf?

Doch nicht nur andere Menschen neigen zu Schubladendenken. Das ganze System ist darauf ausgerichtet.

Unser Bildungssystem steckt uns in Schubladen. Bereits in der Schule gibt es hart abgegrenzte Felder. Danach heißt es Ausbildung oder Studium.
Dort wirst du zu einem Facharbeiter geformt. Deine Vielfältigkeit wird abgeschnitten. Du wirst zu einem gesellschaftstauglichen ‚Fachidioten‘ der perfekt in seine vorgesehene Schublade passt.

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Niemand passt in eine Schublade

Aber wird sind nicht zweidimensional.
Du bist weder dein Job noch dein Status. Diese Dinge gehören zum Leben dazu aber sie sollten dich nicht definieren.

Es ist nicht immer leicht die geschlossenen Schubladen zu öffnen. Mir geht es ähnlich. Ich liebe es Blogartikel zu bewusstseinserweiternden Themen zu verfassen. Doch Romane, vor allem Fantasy-Literatur, zu schreiben ist meine absolute Leidenschaft.

Sollte ich mehrere Blogs und unterschiedliche Facebookseiten eröffnen, die auch noch meine Liebe zum Tanzen und zur Musik präsentieren? Oder reicht nicht das, was ich im Augenblick habe?

Muss ich alles perfekt kategorisieren, jede Farbe des Regenbogens aufspalten und in anderes Regal legen oder
lässt sich das nicht alles in einem verbinden?

Vielfalt statt Kategorien

Wir sind alle facetternreiche Wesen.
Schubladendenken spricht für einen engen Horizont.
Lass dich von niemandem in eine Schublade stecken.

Auch wenn die Welt einfacher erscheint, wenn du sie in portionsgerechte Häppchen schneidest – es gibt nicht nur schwarz oder weiß.

Sondern viel mehr.
Die meisten von uns haben viel mehr zu bieten, als sie der Außenwelt zeigen.

Schubladendenken führt zu Missverständnissen und Vorurteilen.
Dabei ist es gar nicht so schwer anzuhalten, bevor du verurteilst.

Handle nach der goldenen Regel.
Behandle andere Menschen, so wie du selbst behandelt werden willst. Dann wird es dir in Zukunft einfacher fallen, die Schubladen geschlossen zu halten.

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Bilder: Unsplash

 

 

 

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