Wie du mehr Vertrauen in Menschen fasst

Wie du mehr Vertrauen in Menschen fasst

Josi sieht jeder ihrer Freundinnen ins Gesicht. Wem kann sie trauen und wer wird hinter ihrem Rücken anfangen zu lästern, sobald sie das Cafe verlässt?

Ist es die neidische Hanna, die selbst gerne so schlank wäre? Veronika, die vor Langeweile stirbt, wenn sie nicht über andere Menschen herzieht?
Oder Nathalie, die Ruhigste von ihnen. Stille Wasser sind ja bekanntlich tiefer als man glaubt.

Josi spürt die Blicke in ihrem Nacken. Worüber ihre Freundinnen wohl reden? Bestimmt über sie.
Sie kann das nagende Gefühl in ihrem Magen einfach nicht ignorieren.

Kein Vertrauen in andere

Josi ist sich nie sicher. Bei niemandem. Ihre wilden Spekulationen treiben sie manchmal in den Wahnsinn.
Aber so schützt sie sich vor Verletzungen und Enttäuschungen.
Sie wittert den Feind in jeder Person.

Geht es dir auch manchmal so?
Glaubst du, dass die Leute über dich lachen?
Dass sie hinter vorgehaltener Hand tuscheln?
Dass sie Gerüchte über dich in Umlauf setzen aber engelsgleiche Mienen aufsetzen, sobald du den Raum betrittst?

Es gibt gemeine Menschen. Fiese Gestalten, die keine Möglichkeit auslassen andere herunterzuziehen.
Gehe ihnen aus dem Weg, den sie haben nichts in deinem Leben zu suchen.

Trenne dich von falschen Freunden und Menschen, die dir nicht gut tun. Aber wirf nicht alle in einen Topf. Denn nicht jeder ist so.

Von Miss- zu Vertrauen

Oftmals ist es unsere Einstellung zu dieser Person.
Ein persönlicher Filter der jedes Wort im Mund des anderen umdreht und jeden Blick als Angriff interpretiert.
Unsere Angst von anderen abgeurteilt zu werden.
Klein und unbedeutend zu sein.

Wie oft tun wir anderen Menschen unrecht, wenn wir fälschlicherweise annehmen, sie würden uns hinter unserem Rücken schlecht machen? Wir glauben, dass der andere so handeln wird, weil wir es in der Vergangenheit erlebt haben.

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Oftmals sind es auch Projektionen.
Verschüttete und dunkle Aspekte unseres Wesens, die sich durch Misstrauen äußern.

Ändere deinen Fokus

Es gibt einen Trick diese negativen Spekulationen aufzulösen.
Konzentriere dich auf eine positive Eigenschaft deines Gegenübers.

Irgendeine.
Hast du einen Kumpel, der dich mit seinen Witzen zu lachen bringt? Dann konzentriere dich auf seinen Humor.
Die Eigenschaft, die dir an ihm besonders gefällt. Betrachte dieses Merkmal durch eine Lupe. Von allen Seiten. So detailliert und akribisch wie möglich.

Du wirst merken, dass dir kurze Zeit später noch weitere positive Aspekte deines Gegenübers auffallen.

Doch das ist nicht alles. Denn deine Aktion wird eine spannende Reaktion auslösen.
Dein Freund wird sich deiner Aufmerksamkeit bewusst werden. Er wird merken, dass er von dir positiven Zuspruch erhält. Er wird sich in diesem Rampenlicht sonnen.

Das wird ihn dazu bewegen, sich dir mehr zu öffnen.
Dir stärker zu vertrauen, dich selbst in einem besseren Licht zu sehen. Denn du zeigst offen, dass du ihn magst und ihn annimmst.

Dadurch entsteht eine ganz neue Nähe zwischen euch. Eine Verbindung von viel tieferer Qualität. Sie wird dir helfen mehr Vertrauen aufzubauen.

Es ist wichtig zu erkennen, dass viele Feindschaften auf falscher Kommunikation und Angst beruhen.
Wenn wir die Angst auflösen und durch Vertrauen ersetzen, schaffen wir immer mehr Frieden.

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Bilder: Unsplash

Wieso bleiben Menschen in Beziehungen, die ihnen schaden?

Wieso bleiben Menschen in Beziehungen, die ihnen schaden?

Bis das der Tod euch scheidet – willst du wirklich so lange warten, wenn du bereits jetzt den Sinn deiner Beziehung hinterfragst?

Bist du an deine Kindheitsfreunde gekettet und kannst sie einfach nicht gehen lassen, weil beste Freunde bis zum Ende des Lebens an deiner Seite bleiben sollten?

Wenn ich einige Leute aus meinem Bekanntenkreis so ansehe, beschleicht mich manchmal ein dumpfes Gefühl. Es kommt mir vor, als ob viele Freund- und Partnerschaften erzwungen sind.

Als ob zwei völlig fremde Personen durch Zufall aneinander gefesselt wurden. Und obwohl sie offensichtlich von zwei komplett unterschiedlichen Planeten zu stammen scheinen und kaum Gemeinsamkeiten haben, bleiben sie zusammen.

In der Falle der Co-Abhängigkeit

Sie finden keine gemeinsame Sprache. Nur ‚Streit‘ sprechen sie beide fließend. Liebe ist für sie ein Fremdwort.
Co-Abhängigkeit und Angst alleine zu sein dagegen Worte, die sie viel zu gut kennen.

In Freundschaften ist es ähnlich. Es gibt Konversationen, die nie tiefer als bis zum Smalltalk-Level dringen. Einseitigkeit – in der einer immer nimmt aber nie auf die Idee kommt zu geben. Machtkämpfe, Missgunst und endlose Mühen.

In diesen Beziehungen fehlt der entscheidende Punkt: Die Menschen sind nicht stark genug sie aufzulösen.
Sie brauchen diese Person in ihrer Nähe. Selbst, wenn sie ihnen mehr Leid als Freude bringt.

Beziehungen, die schaden

Ich habe eine Bekannte, die von einer Beziehung in die nächste springt. Sie kann einfach nicht alleine sein. Dass, die letzten drei Männer eigentlich überhaupt nicht ihrem Typ entsprachen, ist ihr egal. Sie sagt, dass man nicht wählerisch sein sollte.

Sie weiß nicht, was ihr Ex für Interessen hatte. Es hat sie gar nicht interessiert. Es war nur wichtig was er ihr gibt.
Sie braucht einfach eine Person, die ihr Aufmerksamkeit schenkt und ihr Selbstwertgefühl aufbaut. Dabei ist es ihr egal, wer. Hauptsache jemand ist an ihrer Seite und pusht ihr Ego.

So wird es weitergehen. Vielleicht wird sie sich irgendwann wundern, warum die Beziehungen alle so kurz sind und nach dem gleichen Schema verlaufen. Vielleicht wird sie in Betracht ziehen, dass es an ihr liegen könnte.

Doch wie viele Menschen kommen zu diesen Einsichten? Oftmals sind die Gefühle der Angst viel stärker. Wir sollten uns bei der Wahl unseres Partners Zeit lassen. Denn du bist es wert jemanden zu haben, der dich versteht und vollkommen annimmt.

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Du brauchst niemanden, um glücklich zu sein

Doch dazu muss du dich selbst annehmen. Gehörst du zu den Leuten, die sich unter Wert verkaufen? Hast du Angst allein zu bleiben, wenn du nicht dieses Angebot annimmst und dich für deinen Partner verbiegst?

Dann liebst du dich selbst nicht genug. Erkenne deinen Wert.
Es ist völlig in Ordnung durch Phasen des Alleinseins zu schreiten. Auch diese Zeiten können deinen Horizont erweitern.

Du wirst nicht alleine bleiben. Selbst, wenn du dir Zeit lässt. Manchmal ist es besser zu warten, als sich in eine Beziehung zu stürzen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist.

Die Einsamkeit kann ein viel besserer Weggefährte sein, als ein Partner, der deine Energie absaugt. Versuche die klaffende Lücke in deinem Herzen nicht durch einen anderen Menschen zu füllen.

Er wird es niemals können. Er kann dir seine Liebe schenken und dich unterstützen aber du selbst musst ganz werden. Dies geschieht nicht dadurch, dass du in einer Beziehung leidest.

Schenke dir die Liebe, die du dir von jemand anderem erhoffst.
Damit schaffst du eine perfekte Basis für einen wundervollen Menschen an deiner Seite.

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Bilder: Unsplash

Episoden der Liebe – 1. Es könnte so einfach sein

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Liebe ist nicht immer eindeutig. Oftmals kompliziert und verwirrend. Dabei müssten wir einfach nur über unseren Schatten springen. Dort wo unsere tiefsten Leidenschaften liegen, verstecken sich oftmals auch unsere größten Ängste. Manchmal ist dieser Kreislauf schwer zu durchbrechen. Jeder hat etwas über die Liebe zu erzählen… (mehr …)