Was du bekommst, wenn du nichts willst

Was du bekommst, wenn du nichts willst

Jeder will etwas erreichen, etwas werden, etwas sein.
Anerkannt und geschätzt werden.
Alle wollen geliebt werden, akzeptiert werden.
Etwas Bedeutendes sein.

Doch meist erreichen sie nicht das, was sie so krampfhaft anstreben.
Denn der Preis den sie für ihre Mühen erhalten, ist selten der, den sie sich erträumt haben.

Willst du reich und berühmt werden? Ein Zeichen setzen und in die Geschichte eingehen?
Schön.
Aber es sollte nicht der Antrieb deines Handelns sein.

Denn du wirst zwischen Leid und Freude hin- und her katapultiert werden, wie ein Ball den Launen des Schicksals ausgeliefert sein.

Es ist nicht schlecht ein Ziel im Leben zu haben, an sich zu feilen und auf etwas hinzuarbeiten. Aber etwas zu sehr zu wollen, kann uns zum falschen Ziel führen.

Wollen oder nicht?

Immer wenn wir etwas sehr wollen, geraten wir aus der Balance. Die Sehnsucht ist wie ein Magnet, der uns aus unserer Mitte zieht.
Sehnsucht – die Sucht, die Suche nach etwas im Außen.

Was du bekommst, wenn du nichts willst 3

Sei es Materiell oder Ideell.
Alles, was wir zu sehr wollen, bindet uns. Es legt Fesseln um unsere Handgelenke und raubt uns die Freiheit.

Was du bekommst, wenn du nichts willst

Ruhe.
Die Kunst nichts zu wollen, befreit.
Denn wenn man nichts will, befindet man sich in der Stille statt in der Hektik und Unruhe.

Frieden.
Wenn du nichts willst, musst du nicht kämpfen. Es gibt niemanden, mit dem du in Konkurrenz treten musst. Nichts, was du anderen wegnimmst oder was sie dir stehlen können.

Fülle.
Wenn du nichts willst, siehst du das, was dir das Leben gibt als ein Geschenk. Du erkennst wie reich du bereits bist.

Etwas nicht zu wollen, ist wie ein Befreiungsschlag. Nein zu sagen zu den süßen Verlockungen der Welt, ist eine Herausforderung. Es ist nicht einfach auf Zucker zu verzichten, wenn du nicht weißt, dass der ständige Zuckerrausch dir schadet.

Aber sie wird dir langfristig Erfüllung schenken.
Wenn dir niemand mehr suggerieren kann, dass du nur glücklich wirst, wenn du nach vorgegeben Vorstellungen lebst, dann willst du bereits vieles nicht mehr, was in diesem System als Normalität gilt.

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Bilder: Unsplash

Wann nimmst du dir endlich Zeit für dich?

Wann nimmst du dir endlich Zeit für dich?

Viel zu ott vertrösten sich die Menschen mit irgendwelchen Ausreden.
Heute sind sie zu müde, um etwas für sich zu tun. Morgen zu beschäftigt, um ein paar Minuten für sich selbst zu finden.

So vergehen Tage und Wochen.
Monate, in denen Leute sehr viele Dingen tun und Beschäftigungen nachgehen, die überhaupt nichts mit ihnen zu tun haben.

Sie arbeiten für andere, sehen anderen dabei zu, wie sie über Bildschirme flackern und vergessen dabei etwas Wichtiges.
Sich selbst.

Wann hast du das letzte Mal etwas für dich getan?
Wirklich etwas, das dich in den Fokus gestellt hat? Ablenkungen zählen nicht.

Ich habe eine gute Freundin, die in einem Amt arbeitet. Jeden morgen fährt sie um 6.30 Uhr  los und erledigt den ganzen Tag Papierkram. Sie stellt auf Autopilot, sobald sie das Büro betritt. Sie arbeitet effizient und erfüllt jede Aufgabe zufriedenstellend.  Nicht für sich selbst, sondern für andere. Wie ein Roboter. Ohne Persönlichkeit.

Nach ihrem Feierabend kehrt sie heim und setzt sich vor den Fernsehen. So kann sie nach einem langen Schreibtisch-Tag am besten entspannen, sagt sie. Sie schaltet ab und lässt sich unterhalten. Von Menschen, Bildern, Szenen, Musik – Dingen, die rein gar nichts mit ihr zu tun haben.

Sie existiert ohne sich jemals selbst zu spüren. Ihr Fokus ist immer auf Dinge außerhalb von ihr selbst gerichtet. Sie macht nie etwas für sich selbst. Sie erledigt Aufgaben, die ihr egal sind und lässt sich in ihrer Freizeit vom Entertainment berieseln.

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Wenn ich ihr von meinen neuen Buchprojekten erzähle, hört sie interessiert zu. Sie würde auch gerne mal wieder malen oder etwas schreiben aber dazu fehlt ihr die Zeit und oftmals auch die Kraft. Nach einem langen Arbeitstag hat sie keinen Elan mehr.

Wann nimmst du dir endlich Zeit für dich?

Viele Menschen leben ähnlich. Ohne eine Sekunde am Tag bewusst zu werden. Ohne ihre Energie in das zu investieren, was sie wirklich wollen.

Wie sieht dein Leben aus?
Wieviel von deiner Energie steckst du in deine eigenen Projekte? Wieviel Zeit verwendest du für die Verfolgung deiner Ziele?

Mindestens eine Minute pro Tag? Oder verschiebst du diese Projekte in eine unbestimmte Zukunft? Willst du an einem Tag anfangen, an dem du weniger Stress hast, vielleicht im Urlaub?

Dieser Tag wird vielleicht nie kommen. Die Entscheidung liegt ganz allein bei dir.
Wo liegen deine Prioritäten?
Was wolltest du schon immer machen? Was würdest du tun, wenn du alles machen könntest, was du willst?

Die Zeit kehrt nicht zurück

Unser Leben ist begrenzt. Irgendwann wirst du erkennen, wie wenig Zeit du hast.  Warte nicht auf eine Zukunft, in der du deiner ungenutzten Vergangenheit hinterherweinst.

Wie möchtest du deine Minuten und Stunden verbringen? Willst du sie vergeuden oder ausschöpfen?
Es liegt in deiner Hand. Finde heraus was du wirklich willst. Was DU möchtest, nicht andere.

Finde deine Bestimmung und lebe sie.

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3 Anzeichen, dass du nicht normal bist

3 Anzeichen, dass du nicht normal bist

Du hast es schon immer gespürt.
Du denkst über Dinge nach, die nicht in den Mainstream-Medien gezeigt werden. In Gruppen fühlst du dich nicht wohl. Du meidest Massenveranstaltungen und langweilst dich, wenn Leute über das Offensichtliche reden.

Normalität beschleunigt deinen Weg ins Grab.
Du kratzt nicht gerne an der Oberfläche, sondern tauchst in die Tiefe? Doch dein Umfeld findet es befremdlich, wenn du dich nicht über die TV-Show von gestern unterhalten willst?

Herzlichen Glückwunsch. Dann bist du nicht normal. Hier sind drei Anzeichen, die untrüglich beweisen, dass du einen anderen Weg einschlägst als die Masse.

1. Banalitäten langweilen dich

Du hast keine Lust über belanglose Dinge zu reden. Statt Worte zu verschwenden, schweigst du lieber.
Es geht nicht in deine Kopf hinein, warum Leute die Sprache benutzen, um Binsenweisheiten auszutauschen.

Stattdessen bist du auf der Suche nach tiefsinnigen Gespräche, die dich auf ein anderes Level heben. Du bist daran interessiert dich stetig weiterzuentwickeln.
Alles, was dich nicht weiterbringt, langweilt dich und fällt durch dein Aufmerksamkeitsraster.

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2. Du kannst dich nicht anpassen

Du hast es versucht und bist kläglich gescheitert. Es gab eine Zeit, in der du alles getan hast, um ins Schema zu passen. Du wolltest nicht herausstechen. Doch es funktionierte einfach nicht. Damals nicht und heute schon gar nicht.

Denn immer wieder tanzt du aus der Reihe. Du kannst nicht lange der Teil einer Gruppe sein.
Dabei würdest dich selbst verleugnen. Es gelingt dir nicht, dich zu verstellen. Es tut deinem Geist und Körper weh, wenn du nicht du selbst bist.

Also versuchst du es nicht mehr, sondern folgst dem Fluss deines Lebens. Damit geht es dir viel besser.

3. Du suchst nach dem Sinn

Du kannst nicht einfach etwas tun, nur weil es alle anderen machen. Denn wenn es keinen höhere Bedeutung hat, sträubt sich etwas in dir dagegen. Es muss einen Sinn ergeben, sonst bringen dich keine zehn Pferde dazu es zu tun.

Du hinterfragst den Status Quo, die Gesellschaft, das Leben – einfach alles.
Du kannst nichts als gegeben hinnehmen. Es fühlt sich einfach falsch an, ein Bio-Roboter zu sein, der Aufgaben erfüllt ohne jemals zu wissen warum.

Es ist nicht immer einfach, gegen den Strom zu schwimmen. Aber nur das ist dein wahres Leben.
Nur als du selbst, kannst du die gesamten 100% davon erleben.

Es lohnt sich, egal welche Schwierigkeiten bevor stehen. Sei ein Individuum. Wage es die Dinge zu hinterfragen, die seltsam erscheinen.
Trau dich eine andere Meinung zu haben. Lebe so, dass du glücklich bist und stolz auf dich sein kannst.

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Die beste Methode, um deine Lebenszeit zu töten

Die beste Methode, um deine Lebenszeit zu töten

Kann man Zeit töten?
Es geht.
Ich habe diese Erfahrung mehr als einmal gemacht.

Während des Studiums habe ich ab und an Promotionjobs angenommen. Viele davon war eine Abwechslung zum Uni-Alltag und eine gute Einnahmequelle.

Doch es gab auch Jobs, die der blanke Horror waren.

Einer davon ließ mich am Sinn der Arbeit zweifeln.
Ich dachte die ganze Zeit darüber nach, was ich alles in diesem Moment anstellen könnte:

Mein Buch weiterschreiben, tanzen, trainieren, tagträumen.

Stattdessen stand ich in irgendeinem Konsumtempel und wurde von der Filialleiterin darauf hin gewiesen, dass sie es nicht gerne sehe, wenn ich mich am Stehtisch abstütze.

Ich durfte auch nicht gestikulieren. Jede große Bewegung konnte eine Lawine auslösen.

Ihr missfiel alles Auffällige.
Jeder hier musste schwarz tragen.
Niemand durfte von der Norm abweichen und sich einen Ausfall erlauben.

Ich war für sie ein bunter Paradiesvogel, den sie unbedingt in einer einheitlichen Farbe streichen musste, so wie sie es bei ihren Untergebenen getan hat.
Sie schnitt allen ihre Ecken und Kanten ab und polierte ihre Mitarbeiter zu einheitlichen Steinen.

Ich fragte mich, was ich hier verloren hatte und überlegte ernsthaft ob ich eine Vertragsstrafe riskieren sollte. Denn der Wunsch diesen Job abzubrechen wurde gigantisch groß..

Doch ich zog es durch. Irgendwie würde dieser Tag schon vergehen. Immerhin bekam ich Geld dafür.

Es gibt kaum eine effizientere Methode Lebenszeit zu töten

Seit diesem Tag weiß ich, wie sich Gefangene fühlen müssen, die sich hinter Gitterstäben befinden.
Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn eine Sekunde zu einer Stunde wird und die Zeit einfach nicht vergehen will.

Ich habe mich gefragt warum sich diese Mitarbeiter tagein- tagaus in diesen Laden stellen, ihre Persönlichkeit in ein winziges Päckchen quetschen und sie bis zum Feierabend ins Schließfach sperren.
Ich konnte hautnah sehen wie sie zu  roboterartigen Dienstleistern werden, denen das Lächeln ins Gesicht tätowiert ist.

Sie waren nett aber unter der Oberfläche alles andere als hilfsbereit. Ihr Grinsen war unecht, genauso falsch wie die künstliche Welt, in der sie die meiste Zeit ihres Tages verbrachten.

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Ich war ein Alien für sie.
Weil ich mich einfach nicht anpassen wollte. Selbst die Chefin schaffte es nicht mich umzukrempeln.

Sofort griff sie zu anderen Mitteln. Sie teilte mir mit liebreizender Stimme mit, was mir blühte, wenn ich mich nicht an die Regeln hielt.

Ich fragte mich nur von welchen Regeln sie sprach. Das war völliger Unsinn. Sie tat so, als ob ich randaliert oder Ware zerstört hätte.

Was machst du mit deiner Zeit?

In was für einer Welt war ich nur gelandet?
Ich verfluchte den Tag, an dem ich den Vertrag unterschrieben hatte und segnete den Moment, in dem ich diesen Ort verlassen konnte.

Das hier war eine Strafe.
Aber auch eine Erfahrung.
Ich fand heraus wie man effizient Zeit töten kann.

Und was ich auf keinen Fall in meinem Leben tun will.
Dieser Nebenjob hat mir dabei geholfen Dinge klarer zu sehen.

Etwas zu tun, was nicht deiner Natur entspricht, wird dir schaden. Dich zu zwingen durchzuhalten, die Zähne zusammenzubeißen und zu lächeln, obwohl in dir ein Sturm wütet, ist der beste Weg dein Leben in den Sand zu setzen.
So verrinnt deine Zeit ohne, dass du sie auskosten kannst.

Der Fall ins kalte Wasser hat mir geholfen schwimmen zu lernen.
Ich will meine Lebenszeit nicht töten, sondern jeden Moment nutzen.
Denn er ist kostbar.

Vielleicht hast du ähnliche Situationen erlebt. Steige aus und beende alles, was dich quält.
Finde etwas, das dich am Ende des Tages mit Freiden erfüllt.

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Was kommt nach der Vorfreude?

Was kommt nach der Vorfreude?

Jetzt wird es Zeit sich zu freuen.
Leuchtsterne schmücken die Kaufhäuser.
Lackierte Kugeln beschweren Nadelbäume. Jedes zweite Fenster ist mit bunten Lichtern dekoriert.

Weihnachten steht vor der Tür. Ein Fest, das an niemandem spurlos vorbeigeht. Viele Menschen freuen sich die Tage am Jahresende.

Fast alle lieben die Weihnachtszeit.
Kinder, Jugendlich, Erwachsene.
Die Zeit ist mit Zimt und Zucker bestreut und schmeckt nach Plätzchen.

Magie liegt in der Luft. Sie entführt die meisten Menschen an einen Ort, den sie im Alltag vergeblich suchen.

Vorfreude ist die schönste Freude?

Ich lasse mich gerne von der besonderen Stimmung dieser Zeit mitziehen. Doch warum heben sich die meisten Menschen ihre gute Laune für diese Tage auf?

Wieso freuen sie sich auf ein Event, was nach ein paar Tagen wieder vorbei ist?

Ist das Leben sonst nicht interessant genug?
Haben die restlichen Tage des Jahres so wenig zu bieten, dass die Geschäft uns ab September auf das große Fest vorbereiten müssen?

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Ich mag Feste.
Die Menschen haben bessere Laune als sonst.
Doch ich finde es schade, dass sie für die meisten rettende Insel in einem stürmischen Meer namens Alltagsstress sind.

Was kommt nach der Vorfreude?

Nach ein paar Stunden Seligkeit, Völlerei und Ablenkung tritt Ernüchterung ein.
Denn alles ist mit einem Schlag vorbei und das nächste Ziel liegt meilenweit entfernt.

Hat nicht jeder Tag das Potenzial ein Festtag zu sein?
Wer hat entschieden, dass wir uns nur an Weihnachten oder Ostern besonders fühlen dürfen?

Ein Fest sollte sich nicht an ein festgelegtes Datum beschränken

Unser ganzes Leben sollte außergewöhnlich sein.
Denn jede Minute hier ist einzigartig.
Sie kommt niemals wieder.

Es ist schade, dass der 24.12 so hervorgehoben wird.
Dabei kann auch jeder andere Tag im Jahr ein Highlight in deinem Leben werden.

Wenn es nicht so ist, wird es höchste Zeit etwas zu ändern.
Denn nicht der Kalender, sondern du selbst solltest entscheiden, wann du dich gut fühlst.

Uns sind 365 gegeben.
Jeder davon kann ein Fest für dich zu werden.

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